Ein Großteil der Fehler, die im Produktionsprozess entstehen können, sind im frühen Stadium der Herstellung „unsichtbar“ - erst nach späteren Bearbeitungsschritten wie der Lackierung treten diese minimalen Oberflächendefekte jedoch optisch in Erscheinung und sind nur mit kostspieligen Korrekturmaßnahmen zu beheben.
Um eine hochwertige Oberfläche unter dem Gesichtspunkt der Kostenoptimierung zu erreichen, muss ein großes Spektrum an Fehlerarten erkannt werden. Dabei ist die sichere und rechtzeitige Detektion sowie eine objektive Bewertung bzw. Klassifikation von Dellen, Beulen, Einfallstellen, Welligkeiten, Einschnürungen, Rissen, etc. erforderlich, da die Kosten zur Fehlerbehebung mit dem Fortschritt innerhalb des Produktionszyklus (Presswerk, Rohbau, Lackierung, Montage) extrem ansteigen. So stellt vor allem die Nachbearbeitung von Fehlstellen, die sich prozessübergreifend fortpflanzen, einen hohen Personal- und Zeitfaktor dar, der die Wirtschaftlichkeit des Herstellungsprozesses erheblich beeinflusst.