Eine Messung besteht aus einer Referenzaufnahme des Objekts in unbelastetem Zustand, einer folgenden Belastung des Bauteils, und einer Messaufnahme während des Belastungszustandes. Beide Aufnahmen werden in der Bildverarbeitung automatisch voneinander subtrahiert und erzeugen das Ergebnisbild.
Die Referenzaufnahme kann anhand zuvor bestimmter Prüfparameter entweder vor oder nach der Belastung erzeugt werden. Typischerweise werden als Belastungsarten thermische und/oder Druck/Vakuum-Belastungen gewählt.
Die optimale Belastungsart ist abhängig von Bauteilstruktur und -material, sowie Größe, Position und Art der Fehlstellen. Sie sollte daher vorab an einem Musterteil verifiziert werden und kann in Bezug auf Intensität und Dauer optimiert werden. Während des Prüfvorgangs kann das Messfeld über den Anzeigebildschirm beobachtet werden; eventuelle Fehlstellen werden in Echtzeit dargestellt. Nun wird die tatsächliche Messung entweder manuell oder automatisch ausgelöst. Das Messergebnis wird innerhalb weniger Sekunden auf dem Bildschirm präsentiert und kann danach ausgedruckt und abgespeichert werden.