Die Oberflächenqualität eines Produktes - speziell in der Automobilbranche - stellt ein wichtiges Kriterium für den Kunden dar, das u.a. stark in Zusammenhang mit der Qualität des Gesamtfahrzeuges in Verbindung gebracht wird. Selbst unvermeidbare Störungen in den frühen Produktionsstadien vor der Lackierung (z.B. im Presswerk oder im Rohbau), können Fehlstellen wie z.B. Dellen, Beulen, Einfallstellen etc. verursachen, die in unlackiertem Zustand mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar sind. Auf einer hochglänzenden Lackoberfläche jedoch werden selbst kleinste Unebenheiten bei entsprechendem Lichteinfall deutlich sichtbar und stellen eine Qualitätsminderung dar. Besonders der starke Wettbewerb untereinander fordert eine Steigerung der Oberflächenqualität verbunden mit ständig sinkenden Produktionskosten.
Die dadurch angestrebte Fehlerfreiheit bedingt einen hohen personellen und zeitlichen Aufwand für die Automobilhersteller und ist mit herkömmlichen Methoden nicht zu 100 % möglich - während des Produktionsprozesses unentdeckte Fehlstellen ("Fehlerschlupf") verursachen enorme Nacharbeitskosten. Nun eröffnet die rechtzeitige und lückenlose Erkennung mit dem effektiven und hochpräzisen Oberflächeninspektionssystem ABIS II neue Perspektiven in der Qualitätssicherung.