T-SCAN: Messprinzip
Ein sichtbarer Laserstrahl (670 nm, Laserklasse 2) wird mit Hilfe eines rotierenden Polygonspiegels linienhaft ausgelenkt und scannt die Oberfläche des Messobjektes mit hoher Aufnahmefrequenz ab. Nach dem Prinzip der Triangulation wird aus der Kenntnis der Auftreffposition des zurückreflektierten Laserlichtes in der Empfängeroptik der Messabstand errechnet. Die exakte Raumposition des Scanners in allen 6 Freiheitsgraden (6D, d.h. die drei Raumkoordinaten und die drei Drehwinkel) wird durch ein optisches Trackingsystem bestimmt, welches mit seinen drei Infrarotkameras mindestend drei von insgesamt 29 Infrarotmarkern, die sich auf dem Scanner befinden, identifiziert.
Durch die Bewegung des Scanners wird die Objektoberfläche vollständig erfasst und die gemessenen 3D-Koordinaten (Punktwolke) werden in Echtzeit auf dem Monitor dargestellt. Ein Pilotstrahl und Leuchtdioden auf der Scannerrückseite garantieren die optimale Abstandseinstellung des Scanners während der Bewegung über die Oberfläche.